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FRANKENLAND TRAVEL GROUP > Regionale Informationen Prag

Infos zu Prag

Prag Infos

Wichtige Telefonnummern

112 Einheitliche Notrufnummer (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst)
123 Pannenhilfe

Feiertage

An den tschechischen Feiertagen sind die meisten Geschäfte, Banken, Apotheken, Poststellen und staatlichen Stellen geschlossen.

1. Januar - Neujahr
Ostermontag
1. Mai - Tag der Arbeit
8. Mai - Tag der Befreiung vom Faschismus
5. Juli - Feiertag der slawischen Glaubensboten Kyrill und Method
6. Juli - Gedenktag für den Reformator Jan Hus
28. September - Tag der tschechischen Staatlichkeit
28. Oktober - Nationalfeiertag anlässlich der Gründung des tschechoslowakischen Staates 1918
17. November - Tag des Kampfes für Freiheit und Demokratie
24. Dezember - Heiligabend
25. Dezember - 1. Weihnachtsfeiertag
26. Dezember - 2. Weihnachtsfeiertag

Einkaufen / Öffnungszeiten

Wie in vielen anderen Bereichen auch, stellt die Hauptstadt Prag hinsichtlich der Ladenöffnungszeiten eine Ausnahme dar. Die meisten Geschäfte sind in Prag von Montag bis Freitag von 9 oder 10 bis 20 Uhr geöffnet, im Zentrum sogar bis 22 Uhr. Im touristischen Zentrum von Prag merkt man kaum, ob es sich um einen Werk- oder Wochenendtag handelt. Hier sind viele Geschäfte am Samstag und Sonntag geöffnet, einige bis Mittag, andere ganztägig.
Hypermärkte und Malls sind oft täglich von 0 bis 24 Uhr geöffnet.

Tschechische Kronen / Bargeld

Die Landeswährung der Tschechischen Republik ist die Tschechische Krone (CZK).
Die folgenden Geldscheine sind gültig und im Umlauf:

* 50
* 100
* 200
* 500
* 1000
* 2000
* 5000

Die Öffnungszeiten der Banken sind unterschiedlich, meist haben sie von Montag bis Freitag von 8 bis 17/18 Uhr geöffnet, Samstag und Sonntag bleiben sie geschlossen.

Bankautomaten, die wie in Deutschland funktionieren und in Prag und dem Böhmischen Bäderdreieck in der Regel auch in Deutsch bedient werden können, sind rund um die Uhr verfügbar und die günstigste Form der Bargeld- Beschaffung. Sie finden sie in allen Einkaufszentren, in Bankfilialen und vielen an öffentlichen Plätzen. Reisende benötigen lediglich die Bank- oder Kreditkarte mit einer gültigen PIN und erhalten Tschechische Kronen und einen Auszahlungsbeleg.

In fast allen Hotels können Sie an der Rezeption oder einer Wechselstube Ihre Euro-Währung in Tschechische Kronen tauschen. Hier und in den sonstigen Wechselstuben müssen aber in der Regel Umtauschgebühren entrichtet werden.

Aktuelle Wechselkurse erfahren Sie hier

Kreditkarten werden fast überall akzeptiert und sind in Tschechien ein willkommenes Zahlungsmittel

Öffentliche Verkehrsmittel:

Die Prager U-Bahn fährt auf drei Trassen von 5 Uhr morgens bis Mitternacht. Sie besteht aus 3 Linien (A,B und C), zentrale Umsteigestationen sind die Stationen Muzeum (Wenzelsplatz) , Hlavni nadrazi (Hauptbahnhof), Staromestska (Altstädter Ring), Mustek (Wenzelsplatz) und Malostranska (für Mala Strana/ Kleinseite). In der Hauptverkehrszeit werktags verkehren die U-Bahnen alle 2-4 Minuten, in verkehrsschwachen Zeiten alle 4-10 Minuten.

Das Straßenbahnnetz ist eng mit dem Netz der U-Bahn verbunden. Der Tagesbetrieb beginnt um 04:30 Uhr und endet um 00:10 Uhr. In den Hauptverkehrszeiten sind die Intervalle 8 Minuten, am Wochenende 8-15 Minuten. Die Nachtlinien (Nummern 51-58) verkehren im 30-Minuten-Takt.

Zur Besichtigung der Stadt eignet sich besonders die Linie 22. Sie fährt durch die Altstadt von der Narodni trida über Mala Strana und weiter zur U-Bahn/Metro Station Malostranska bis zum unteren Zugang der Prager Burg. An jeder Haltestelle sind Streckenführung und Fahrplan ausgehängt. Fahrscheine kauft man in den Metrostationen, in Trafiken oder an den Automaten auf der Straße. Am einfachsten ist es, sich eine Dauerkarte mit Gültigkeit für alle Transportmittel für einen oder mehrere Tage zu kaufen.

Vom Flughafen Ruzyne fahren die Buslinien Nr. 119 und 254 zur Metrostation Dejvicka der Metro Linie A.

Preise
Folgende Tickets werden angeboten:
20 Minuten 18 CZK
75 Minuten 26 CZK
24 Stunden 100 CZK
72 Stunden 330 CZK
120 Stunden 500 CZK

Kontrolleure sind sehr stark vertreten - für Schwarzfahrer wird ein Bußgeld von aktuell 700 CZK erhoben.

Weitere Hinweise und das genaues Streckennetz können Sie auf den Webseiten der Prager Verkehrsbetriebe nachlesen: www.dpp.cz

Kontakt zur Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Prag

Die Deutsche Botschaft ist in Prag im Palais Lobkowicz - einem Ort deutscher, tschechischer und internationaler Geschichte - untergebacht. Es liegt in der Altstadt direkt am Berg Petrín in Malá Strana (Kleinseite).
U-Bahn: Malostránská (A)
Tram: Malostranské námestí, (12, 20, 22)

Adresse; Vlašská 19, CZ-118 01 Praha 1 (Malá Strana)
Tel: (+420) 257 113 111
Fax: (+420) 257 534 056

Einen lesenwertes Porträit des deutschen Botschafters und des Lobkowitz-Palais finden Sie unter www.radio.cz/de/rubrik/spazier/das-palais-lobkowicz-ein-portrait-der-deutschen-botschaft-prag

Öffnungszeiten der Museen:

In der Regel montags geschlossen
von Di.-So. normalerweise von 09.00 - 17.00 Uhr

Telefonieren nach Deutschland

Wählen Sie aus dem tschechischen Festnetz (Hotel, Telefonzellen etc.) für Deutschland die Ländervorwahl 0049 und lassen Sie die 0 der deutschen Ortsvorwahl weg.
Gleiches gilt, wenn Sie mit Ihrem Handy aus dem tschechischen Mobilfunknetz nach Deutschland telefonieren.

Stromnetz

Das Stromnetz in der Tschechischen Republik hat eine Spannung von 230 V. Sollten Sie nach Ihrer Ankunft merken, dass Ihr Elektrogerät nicht den richtigen Stecker hat, können Sie einen Adapter erwerben oder an der Hotelrezeption ausleihen.

Post

Die Zustellung einer Postkarte oder eines Briefes bis 20 g kostet innerhalb Europas CZK 10,- CZK und außerhalb CZK 18,-. Oft können Sie Postkarten an der Rezeption Ihres Hotels abgeben und das Personal kümmert sich um die Versendung.

Sprache

Die Amtssprache ist Tschechisch, in touristischen Regionen wird häufig auch Deutsch oder Englisch gesprochen.

Ein kleiner Einblick in die tschechische Sprache:
Hallo/ Tschüss Ahoj
Guten Tag Dobry den
Guten Abend Dobry vecer
Auf Wiedersehen Na shledanou
Danke Dekuji
Bitte prosim
Gut dobre

Wie geht es Ihnen? Jak se Vam dari?
Danke, gut. Dekuji, dobre.
Mir geht es nicht gut. Je mi spatne.

Bitte, wo ist…. Prosím, kde je
…das Restaurant? …restaurace
…das Hotel? …hotel

Links vlevo
Rechts vpravo
Geradeaus rovne

Wie heißt Du? Jak se jmenujes?
Wie heißen Sie? Jak se jmenujete?
Mein Name ist Jmenuji se….

Ich bin zufrieden jsem spokojen(a)
Vielen Dank für alles! Mnohokrat za vsechno dekuji

Prags Geschichte

Um 900 errichten Premysliden-Fürsten an einer Furt der Moldau die Burg Praha. Zu diesem Geschlecht gehörte auch der friedfertige Wenzel, seither Lieblingsfürst der Tschechen. 973 gründet man das Bistum Prag.

Bereits 1172 ist der Bau der 2. steinernen Brücke in Europa - der Judithbrücke - einer Vorläuferbrücke der heutigen Karlsbrücke , abgeschlossen.

1306 wird der letzte Premyslide ermordet, in der nachfolgenden Regierungszeit von Johann von Luxemburg wird mit dem Bau des Veitsdoms auf dem Hradschin begonnen. Der Luxemburger Karl IV, der von 1346-1378 regierte, macht Prag zur kaiserlichen Residenz. Prag hat zu dieser Zeit rund 60.000 Einwohner und ist damit eine der größten Metropolen Europas. In dieser Zeit wird in Prag auch die erste Universität Mitteleuropas gegründet.

Die Reformationsbewegung beginnt in der Region bereits Anfang des 15. Jh., seit 1403 predigt Jan Hus in Prag gegen soziale Ungerechtigkeit. 1415 verbrennt man ihn als Ketzer. 1419 beginnen die Hussiten-Kriege.

Einschneidend ist die Besteigung des Böhmischen Throns durch einen Habsburger 1526, Prag wird zur Nebenbühne und verliert an Bedeutung. Rudolf II verlegt seinen Hof noch einmal an die Moldau, Prag ist damit Kaiserresidenz und Mittelpunkt des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens Europas. Nach seinem Tod eskaliert der Konflikt zwischen dem protestantischen Adel Böhmens und den Habsburgern und der 2. Prager Fenstersturz löst den 30-jährigen Krieg aus.

Nach dem Sieg der Habsburger wird Böhmen von Wien aus regiert und Prag verliert erneut an Bedeutung.

Erst 1784 vereinen sich die vier selbständigen Stadtgemeinden Hradschin, Neustadt, Altstadt und Kleinseite zur Stadt Prag.
In Folge der Industrialisierung, die Arbeitskräfte vom Land anlockt, bilden die Tschechen seit Mitte des 19. Jahrhunderts die Prager Bevölkerungsmehrheit - bis dahin waren es die Deutschen. Die jahrhundertealte Lebensgemeinschaft mit den Deutschen zerbrach, sie wurden in der Folge als Repräsentanten einer Fremdherrschaft empfunden. Das erwachte Nationalbewußtsein der Tschechen fand z.B. im Bau des Nationaltheaters seinen Ausdruck .

1918 wird Prag Hauptstadt der tschechoslowakischen Republik, die zuerst von den USA anerkannt wird. Dieser Umstand spielt für die Zuneigung der modernen Tschechen zu Amerika eine Rolle.


Unter dem Präsidenten Masaryk wird die neue Republik ein fortschrittliches Industrieland und ein Zentrum der Moderne in Kunst, Literatur und Architektur. Ab 1933 fungiert Prag neben Paris als wichtigste Drehscheibe des deutschen Exils.

1939 besetzen deutsche Truppen die Tschechei, Prag wird Hauptstadt des Protektorats Böhmen und Mähren und hat besonders unter dem stellvertretenden Reichsprotektor Heydrich bis zu dessen Ermordung im Mai 1942 und dem nachfolgenden Massaker in Lidice zu leiden.

Prag bleibt, wie im ersten Weltkrieg, weitgehend von Bomben und Zerstörung verschont und wird bei Kriegsende von den russischen Truppen erobert.
Rund 3,5 Mill. Sudetendeutsche werden vertrieben, die 2. tschechoslowakische Republik wendet sich politisch der Sowjetunion zu.
Mitte der 1960er Jahre entsteht in den Hörsälen und Parteistuben der "Prager Frühling", ein Reformsozialismus, dem 1968 durch die Armeen des Warschauer Pakts ein Ende gemacht wird.

Erst 1989 hat die samtene Revolution Erfolg, eine Regierung der nationalen Verständigung übernimmt die Geschäfte.

Nach der Spaltung in zwei unabhängige Staaten - Tschechien und Slowakei - zum Jahreswechsel 1992/93 ist Prag die Hauptstadt der tschechischen Republik mit dem Präsidenten Vaclav Have. Derzeitiger Staatspäsident ist Milos Zeman.

Am 1. Mai 2004 erfolgt der Beitritt zur EU, am 21.12.2007 zum Schengen- Raum.

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