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Tschechiens Regionen im Überblick

Südböhmen

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Unsere TOP 10 in Südböhmen

1. Krumau

#VisitCzechia bezeichnet Krumau als „Perle unter den UNESCO Denkmälern“ und das völlig zurecht, wie wir finden – unser TOP-Tipp! Schon das Panorama des Städtchens und dem darüber thronenden Schlosses verzaubert Besucher. Der Spaziergang durch das Zentrum wird dann ein Ausflug durch die Epochen – mittelalterlicher Charme, Renaissance und Barock sind in „Cesky Krumlov“ allgegenwärtig. Besonderer Tipp: zum Barockfest erwachen das 17. Und 18. Jahrhundert in Krumau wieder zum Leben! In authentischer Kulisse wird diese Epoche mit opulenten Opernaufführungen, Konzerten und einem echten Barockfeuerwerk jährlich im September gefeiert. 

2. Schloss Hluboka

Dieser Tipp liegt uns besonders am Herzen – denn an diesem neugotischen Juwel kann man sich einfach nicht satt sehen: Schloss Hluboka (Frauenberg). Während man beim Flanieren durch den weitläufigen Landschaftspark fühlt wie in Windsor, offenbart das Märchenschloss selbst mit seinen 140 Räumen und 11 Türmen bei einer Besichtigung seinen ganzen Glanz und Prunk vergangener Tage.

Tipp: in unserem Partnerhotel 4* Hotel Podhrad übernachtet man direkt unterhalb des Schlosses, nur wenige Meter entfernt.

3. Budweis

Budweis ist Hauptstadt der Region und ebenfalls einen Besuch wert! Gotik,  Renaissance und Barock haben hier Ihre Spuren in Form der hübschen Arkadenhäuser, der St.-Nikolaus-Kirche, des Samsonbrunnens und des Rathauses mit seinen drei Türmen hinterlassen. Der Aufstieg auf den  Schwarzen Turm mitten in der Altstadt entschädigt mit einem traumhaften Rundumblick.

Einer weiteren Sache kann man sich in Budweis natürlich nicht entziehen: der südböhmischen Braukunst! Schließlich wurde das Bier der Brauerei „Budweiser Budvar“ einer DER tschechischen Exportschlager. Doch Vorsicht: das südböhmische Bier hat nichts mit dem US-amerikanischen „Bud“ von Anheuser-Busch zu tun. Anheuser-Busch vertreibt das Bier aus Budweis mittlerweile in den USA als „Czechvar“ – nach einem fast ein Jahrhundert andauernden Rechtsstreit der beiden Brauereien.

4. Lipno Stausee

Durch die Aufstauung der Moldau entstand ein weiteres Highlight Südböhmens: der Stausee Lipno ist das größte Gewässer Tschechiens und wird daher auch das „tschechische Meer“ oder „böhmische Riviera“ genannt. Der See eignet sich sowohl für einen Ausflug mit wunderschönen Ausblicken als auch für einen Aktivurlaub mit sämtlichen Wassersportmöglichkeiten. Ein ganz besonderer Rundumblick bietet sich vom Baumwipfelpfad Lipno aus!

5. Trebon

Moorpackungen und Renaissance – das kleine Kurstädtchen Trebon hat viel zu bieten. Unbedingt probieren sollten Sie „Brusinka“, den Kurlikör Trebons aus Preiselbeeren. Fun Fact: Von hier aus können Ihre Gäste eine echte Weltreise starten. Der See „Svet“ – tschechisch für „Welt“ – liegt direkt vor den Toren der Stadt und lädt zum Spaziergang ein.

6. Holasovice

Völlig zu Recht ist das Dörfchen Holasovice Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Denn hier bestaunen Sie eine seit 800 Jahren unveränderte Dorfstruktur (17 Höfe, Ställe, Schmiede, zwei Gaststätten und eine Kapelle) – und das nicht in einem Freilichtmuseum, sondern einem lebendigen Dorf, das seine Traditionen und Bräuche pflegt und bewahrt. Zu „neuem“ Glanz gelangte der Ort übrigens im 19. Jahrhundert, als die Giebel rund um den mittelalterlichen Dorfplatz im prunkvollen „Bauernbarock“ gestaltet wurden. Auch die Kelten hinterließen hier Spuren: ein Steinkreis außerhalb der Ortschaft heißt „Stonehenge von Holasovice“ und zieht Besucher mit seiner mystischen Aura in seinen Bann.

7. Jindrichuv Hradec

An der Grenze zwischen Böhmen und Mähren liegt das malerische Jindrichuv Hradec (deutsch: Neuhaus). Der See Vajgar umgibt den Ort mit seinem prachtvollen Renaissance-Schloss, welches besonders für seine Gespenster-Geschichte von der „Weißen Dame“ bekannt ist, die der Legende nach noch immer durch das Schloss geistert. Auch die romantischen und verwinkelten Gassen der Altstadt regen die Fantasie zu allerlei Geschichten aus vergangenen Zeiten an.

Vor den Toren der Stadt liegt ein echtes Naturjuwel: Das Landschaftsschutzgebiet Böhmisch Kanada mit dichten Wäldern und klaren Seen erinnert an die wilde Natur Nordamerikas und ist von Jindrichuv Hradec aus in wenigen Minuten erreichbar.

8. Telc

Am Rande Südböhmens im benachbarten Südmähren liegt das UNESCO-Weltkulturerbe-Städtchen Telc, welches leicht von den Destinationen Südböhmens aus zu erreichen ist. Die Stadt ist eine Perle der italienischen Renaissance-Architektur nördlich der Alpen. Sowohl das Schloss als auch der Marktplatz mit den bunten Häuserfassaden und hohen Dachgiebeln, sowie Arkaden mit Geschäften und Cafés sind einen Besuch wert! Tipp: Kombinieren Sie den Besuch in Telc doch direkt mit einem Besuch in Jindrichuv Hradec, dem zweiten südböhmischen Renaissance-Kleinod!

9. Schloss Orlik

Hoch über dem Moldaustausee auf einem Felssporn thront das Schloss Orlik, die auf das 13. Jahrhundert zurückgeht und eine Ausstellung beherbergt. Die Burg ist eines der meistbesuchten und bekanntesten Baudenkmäler Böhmens.

10. Die Moldau

Die wunderschöne Landschaft Südböhmens schmiegt sich von beiden Seiten an die Ufer des längsten Flusses des Landes: die Moldau. Bestaunen Sie zum Beispiel die malerische Moldauschleife bei Solenice. Ein besonderes Highlight ist eine Floßfahrt auf der Moldau.

In Südböhmen wurde die Landschaft am Fluss 1957 mit der Aufstauung des Flusses sehr verändert, weshalb man hier heute eine ganz andere Szenerie erlebt, als Smetana 1874, als er eines der bekanntesten Werke der Klassik komponierte – „Die Moldau“.

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Die deftige südböhmische Küche

Durch die Nähe zu Österreich ist der südböhmische Speiseplan wenig verwunderlich – Quarkknödel, Wildgerichte, Sauerkraut, Kartoffelpuffer... Gerade das Weißkraut ist eine Spezialität dieser Region, welches rund um Budweis und Tabor angebaut wird. Sauerkrautplätzchen, Kraut mit Grieben und Böhmisches Kraut (eine süße Variante) sind nur einige der traditionellen und kreativen Rezepte rund um dieses deftige und vitaminreiche Wintergemüse.